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Polnische Heizlampe

Bulldog, aber nicht Lanz

Polnische Heizlampe

Beitragvon Socke » 20.08.2026, 00:01

Moin,
ich betreibe seit vielen HJahren eine Heizlampe aus polnischer Fabrikation (die mit dem Blechbrenner), auch Ursus-Heizlampe genannt.
Hat bislang auch immer sehr gut funktioniert. Vorgestern habe ich nmeinen Ursus nach zwei jähriger Standzeit mal wieder aktivieren wollen, mußte aber feststellen, daß das Bodenventil undicht ist.
Also habe ich den ganzen gestrigen Tag damit verbracht, dem Problem auf die Süur zu kommen. Eigentlich sieht das alles gut aus, nur habe ich irgendwie das Gefühl, als ob die Teile im Ventil garnicht zusammengehören. Das Dichtelement z.B. ist dasselbe wie bei meinen DDR-Heizlampen, wie ich finde viel zu klein im Durchmesser etc. Zudem dichtet es gegen eine schräge Fläche (wie von Bohrerspitze), bei der DDR-Lampe gegen eine ebene Fläche... Wunderlich, daß das all die Jahre gut ging.
Frage: Hat einer ein Anschauungsobjekt und könnte mir mit Bildern, ggf. Abmessungen weiterhelfen?
Oder gar ein brauchbares (Dichtungen tausche etc. kann ich selber...) Bodenventil?

Danke schön!

Volker
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Re: Polnische Heizlampe

Beitragvon Kohlköpfe » 20.08.2026, 20:21

Hallo Volker,
die Dichtung auf dem Bild ist vom Durchmesser 9/3x2, aus einer "Ursus" Lampe.
Ich nehme nach schlechter Erfahrung mit "Benzinfesten" Gummi immer Viton (FKM),
gibt's als Platten in unterschiedlicher Stärke.
In den Lampen benutze ich gerade wenn diese länger nicht benutzt werden, nur noch Reinigungsbenzin.
Der "Nachteil" von Reinigungsbenzin ist die helle fast durchsichtige Flamme, das ist auf Traktortreffen etwas unspektakulär.
Grüsse
Christian
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Re: Polnische Heizlampe

Beitragvon Socke » 21.08.2026, 01:00

Hallo Christian, vielen, vielen Dank für das Foto. Dazu hätte ich gleich mal zwei Fragen:
1.) Im Grund des Gehäuseteils, ist der sichtbare Einsatz ein Elastomer? Da ist bei mir nichts, garnichts. Die Bohrung ist bei mir in Form einer Boherspitze.
2.) Der darüber abgebildete Ring fehlt bei mir völlig. Könntest Du mir die Abmessungen nennen, ist wohl auch ein Elastomer, wie es aussieht.
3.) Der wiederum dartüber abgebildete Veltilkegel sieht bei mir anders aus: Du hast ein Sechseck, bei mir ist der außen zylindrisch (und viel zu klein für die Gehäusebohrung, der schlackert zielmlich rum).
4.) Die Feder ist bei mir auch keine originale wie bei Dir, mrinr stammt, so sieht es aus, aus einer ehemals längeren Feder. Habe auch mit anderen Federvorspannungen experimentiert, hilft alles nichts. Kein Wunder, wenn die Dichtung (die Elastomere zu 1.) und 2.)) fehlen...

Ich habe die Heizlampe mit Benzin drin stehen gehabt (ziemlich genau 2 Jahre), aber das Benzin jetzt rausgenommen und neues rein. Hat in der Vergangenheit eigentlich funktioniert.

Natürlich weiß ich daß das E5 viele Materialienangreift, deswegen ist entweder Viton/FKM oder Polyurethan die einzige Wahl. Wobei ich anstatt der von Dir gezeigten grünen Dichtung einen Ring aus Teflon genommen habe, das funktioniert eigentlich auch.

Frage: Da bei mir offensichtlich das meiste nicht zueinander passt und wesentliche Teile fehlen: Hast Du eine Ahnung, wo ich ein Bodenvetil bekommen könnte?

Danke schön!
Gruß!
Volker

P.S.: Bin jetzt erstmal 4 Tage nicht erreichbar, deswegen nicht wundern, wenn nichts kommt...)
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Re: Polnische Heizlampe

Beitragvon Kohlköpfe » 21.08.2026, 18:23

Hallo Volker,
zu deinen Fragen
1. u. 2. Sorry da ist das Bild Irreführend, was da noch im Gehäuse steckt ist die Dichtung im gebrauchten Zustand, darüber die frische Dichtung hat Durchmesser 9/3x2, wirkt aber durch die Perspektive kleiner.
3. Bei dieser Ventilart nehme ich auch immer Sechskantmaterial damit die Luft gut vorbeigeht,
geführt wird das ganze in dem Teil unter dem blauen Dichtring.
Habe die Lampe jetzt wieder zusammen und kann das nicht messen, schätze die Führungsbohrung auf etwa 6-7mm.
Durch die Ringförmige Wulst am Drückstück ist die Dichtwirkung besser, mache die immer zwischen 0,5-1mm Breit.
4. Die Feder ist auch bei meiner Lampe nicht Original.

Ob jemand für die "Ursus"Lampe Teile anbietet ist mir nicht bekannt.
Ich baue die Teile immer selber nach, habe aber schon mehrere eigene Baustellen.

Grüsse
Christian
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