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Getriebeöl kg oder Liter ?

Alles über den Lanz Bulldog - Glühköpfe. In diesem Forum sind auch Beiträge zu Halb- und Volldieseln bis Ende 2009 enthalten.

Getriebeöl kg oder Liter ?

Beitragvon Bulldogfreund » 19.10.2017, 20:01

Hallo Zusammen!
In der BA von Lanz Ausgabe Nov. 1951 für die kleinen Glühköpfe steht einmal daß das Getriebe mit 10 kg Getriebeöl befüllt ist. Dann wird aber auch erwähnt daß zur Kontrolle die Schraube an der linken Getriebeseite herausgedreht werden soll, und wenn das Öl bis zu dieser Bohrung steht ist der Ölstand im Getriebe richtig.

Wenn man heutzutage ein 140er Einbereichsgetriebeöl einfüllt, welches mit einer Dichte von 846 g – 902 g pro Liter angeben ist, müßte man ja rein rechnerisch ( wenn man von 900 g pro Liter ausgeht) 11,11 Liter einfüllen. Um die in der BA erwähnten 10 kg Öl im Getriebe zu haben.
Habe letzte Woche das Getriebeöl bei meinem D3506 Bj.51 gewechselt, ich bekam aber laut der Literskala am Kanister nur ca. 8,25 Liter ins Getriebe, dann lief das Öl bereits aus der linken Kontrollbohrung. Der Bulldog stand dabei natürlich waagerecht, und die Ablaßschraube stand nachdem spülen mehrere Tage offen um wirklich auszutropfen.

Was ist denn jetzt richtig? Soll ich noch ca. 3 Liter auffüllen, oder den Rest vom verwendeten 10 Liter Kanister also 1,75 Liter, um den Kanister leer zu machen? Um für das zukünftige eventuelle Nachfüllen einen neuen kaufen zu können.
Oder hat Lanz da einen Wurm in der BA?

MfG
Er wurde zu einer Legende unter den Ackerschleppern, der Lanz Bulldog aus Mannheim.
Bulldogfreund
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Re: Getriebeöl kg oder Liter ?

Beitragvon RT-andreas » 20.10.2017, 08:50

Hallo,
die Kontrollbohrung zählt, kg oder Liter sind nur grobe Richtwerte. Das Öl soll im Geriebe im Lauf nicht zu niedrig und bei Stand nicht zu hoch stehen, im Regelfall knapp unter den Achsdichtringen im Stand. So sind auch die Kontrollbohrungen im Allgemeinen angebracht bzw. wo vorhanden die Markierungen an den Peilstäben.
Wenn alles richtig dicht ist machen im Buldoggetriebe 1-2l mehr auch nix aus, sollten aber die Simmer/Filzringe minimal Öl durchlassen, gibt das bei erhöhtem Ölstand zumindest langfristig im Stand Lecköl und Sauerei. Dem Getriebe selbst ist das egal. Während der Fahrt mit der Drehbewegung sind solche minimalen Leckagen dagegen für das Spritzöl meist wieder dicht und unauffällig. Also Ölstand = Kontrollbohrung und gut.
Gruß Andi
RT-andreas
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Re: Getriebeöl kg oder Liter ?

Beitragvon Dieter.J. » 20.10.2017, 14:16

Moin, moin!

stell den Bulldog gerade hin: so viel reinkippen bis es an der kontroll Schraube rausläuft. Ich hab die dann zugedreht. Und son Liter mehr Öl aufgefüllt.
Alle 5 Jahre mach ich das Öl neu rein.

Grüße
DidiJ.
Dieter.J.
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