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Alles Gut ??

Alles Gut ??

Beitragvon Künnelanz » 20.02.2006, 08:19

Hi Forenbesucher
ich hatte mich persönlich eine Weile gefragt, ob es lohnt sich hier anzumelden und sich noch zu beteiligen. Grund war das alte Forum, wo oft derart naive Fragen und wenig qualifizierte Antworten vom Stapel gelassen und regelrecht zerredet wurden. Stichwort z.B.: Was darf ein Lanz kosten und was ist ein Lanz Bulldog wert.
Nach 10 Tagen beobachten hat es mich hier im neuen Forum doch überzeugt. Ich hoffe, daß es gelingen wird einen interessanten Interessen- und Erfahrungsaustausch mit echten Hilfestellungen bei Fragen oder Problemen zu realisieren.
Ich möchte nicht an alte Diskussionen anknüpfen. Aber so manches ist sehr fraglich, was einige Leute in der Lanz-Bulldog Szene praktizieren. Und wenn man genau hinhört, sind es meist die gleichen Namen, die in einem negativen Zusammenhang fallen. Zum Glück ist das nicht bei allen in der Szene so. Neben der Lanz Szene gibt es das bei den anderen Fabrikaten nicht so ausgeprägt. Woran liegt das? Ich stehe auf dem Standpunkt, daß man Dinge, die der Wahrheit entsprechen beim Namen nennen sollte, auch im Forum. Was meint ihr?

Gruß
Jens
Künnelanz
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"Bulldog-Gehabe"

Beitragvon Hendrik Deters » 27.02.2006, 23:05

Moin!
Tja Jens, deine Frage ist mehr als berechtigt, jedoch aber mindestens genauso schwer zu beantworten, was man an der Zahl der Antworten erkennen kann. Scheinbar kann sich jeder hier in etwa die Antwort vorstellen, vermutlich sicnd wir alle ein klein wenig Schuld an der von dir beschriebenen Entwicklung.
Ich möchte mal eine Antwort wagen, will aber niemandem zu nahe treten. Vor allem will ich hier nicht verallgemeinern, denn ich habe in diesem Forum viele, sympathische und kompetente Bulldogfahrer kennengelernt.

1.: Nach meinem Wissensstand ist die Bulldogszene die älteste Gemeinschaft innerhalb der Oldtimer-Traktoren-Gemeinschaft.
2.: da seinerzeit (ca. 1975-1990) die Bulldogs noch etwas besonderes waren, galten auch die Besitzer irgendwie als "besonders", vielleicht auch "spleenig".
3.: Um einen Bulldog zum Laufen zu kriegen und zu restaurieren, bedurfte es damals viel Enthusiasmus, Improvisationskunst, Fingerfertigkeit und eine gut ausgestattete Werkstatt.
4.: Selbst wenn man damals ein richtig dickes Portemonnaie hatte, konnte man bulldogtechnisch weniger damit anstellen als heute. Siehe Punkt 3.
5. Wenn man damals der absolute Hingucker auf einem Oldi-Treffen sein wollte, brauchte man einen Lanz. Heute reicht ein normaler, originaler Ackerluft nicht mehr aus. Man braucht einen Cabrio-Eiler, einen Lanz der Feuer speit und derbe knallt, eine Chrom-Auspufftüte, 18.9er Hinter- und 8.25er Vorderreifen. Die Lackierung darf selbstverständlich nicht grau-matt sein, sondern 2K-Mehrschicht weinrot mit zwölf Schichten Klarlack. Wessen Bulldog originale 20 läuft, wird in der Regel lachend mit Tempo 45 überholt.

Ich möchte hier von einer "Inflation" des Bulldog-Hobbys sprechen. Es ist der berühmte Hund, der sich in den Schwanz beißt:
Als zunächst die Holländer und dann die Deutschen erkannten, daß mit Repro-Bulldog-Ersatzteilen ein Markt zu bedienen war, gings los: Es wurde erschwinglich, einen Lanz zu restaurieren, weil man einfach fehlende bzw. kaputte Teile ganz einfach neu kaufen konnte. Heute ist es so, daß das Portemonnaie bestimmt, wie umfangreich ein Bulldog restauriert wird. Es sind in der Regel Leute mit einem (hohen) geregelten Einkommen, die deshalb auf den Geschmack kommen, einen Lanz zu restaurieren, bzw. zu lassen. Dadurch steigt die Nachfrage nach Lanz Bulldogs. Folge: Die Ersatzteile werden stets günstiger, die Schlepper selbst jedoch immer teurer. Bulldogs werden aus Timbuktu und Sulawesi re-importiert. Polnische Ursus werden gefälscht. Aus Ursus werden Eiler zusammengebastelt. Warum? Siehe Punkt 5. Als Krönung werden sogar Bulldogs komplett neu hergestellt.

Wie sieht die Entwicklung in der Deutz-Szene aus? Oder in der Holder-, der Eicher-, der Hanomag- und der Güldner-Szene ?
Ganz anders!
Da gibt es keine wüsten Beschimpfungen, weil jemand aus einem 15er Deutz einen Straßenschlepper bastelt. Weil es niemand macht! Ersatzteile werden trotz Nachfertigungen zu realen Preisen gehandelt. Die Atmosphäre ist oftmals viel entspannter. In diesen Kreisen gibt es, nach meinen Erfahrungen, eher weniger leute, die mit Ihrem Schlepper um jeden Preis auffallen wollen. der olympische Gedanke -dabeisein ist alles- zählt da mehr.
Mal ehrlich: Wieviele Deutz und Hanomags habt ihr schon gesehen mit verchromten Zylinderkopfmuttern? Oder mit verchromtem Windschutzscheibenrahmen? Oder blitzenden Messingkühlern?
Ich noch keinen einzigen. Dafür freue ich mich, wenn ich junge, normale Jungs und Mädels sehe, die voller Eifer einer kleinen Deutz oder Güldner restaurieren und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln. Wenn der Deutz oder Güldner oder Fahr oder Porsche dann fertig restauriert ist, erhalten diese vollkommen begeisterten jungen Menschen Anerkennung von überall her, weil sie mangels Kohle das allermeiste an den alten Treckern selbst machen mußten, mit den eigenen Händen.
Ich zolle heute einem 16jährigen, der innerhalb von 2 Jahren einen stinknormalen Deutz originalgetreu restauriert hat, viel, viel mehr Respekt, als jemandem, der für 8.000 EUs sich einmal z.B. den Delegro-Katalog hoch- und runter bestellt hat (nichts gegen Delegro!).
Also, Leute, mein Appell: Back to the roots!

Ich möchte zum Schluß nochmal ganz klar sagen, daß ich hier versucht habe, eine Antwort auf Jens Frage zu geben, und keinem Bulldogfahrer zu nahe treten wollte. Mein Vater selbst besitzt einen 38er Eiler (siehe Foto).

Schöne Grüße, und viel Spaß weiterhin!

Gruß, Hendrik
Von der Wiege bis zur Bahre: Nur Hubers beste Bulldogs fahre!
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Beitragvon Claasianer » 28.02.2006, 00:39

Wie bitte man muss doch keinen Lanz Cabrio haben um Eindruck zu schinden ein aufpolierter Hanomag ATK macht auch schon was her :lol: du hast unter Punkt 5 noch die Hochglänzenden Holzteile vergessen die beim Eiler an den Mercedes CLK daheim in der Garage erinnern...

Leute die sich sowas kaufen sind meistens Unternehmer die sich sowas als Geldanlage kaufen oder eben nach dem Motto " Ich hab nen 9506, du etwa nicht ? ", meistens werden dann neu lackierte von Rüdiger Rombach gekauft, schön aufpoliert, aber wirklich laufen tun die nicht, glänzen einfach nur schön und waren schweineteuer.

Ich finde man soll sich den Schlepper kaufen den man eben haben will, ob andere drüber lästern oder nicht.

Teilweise sind die Lanz Fahrer schon etwas eingebildet, in Doveren beim Treffen, kann man sich mit manchen Lanz Fahrern garnicht unterhalten, weil die Nase in Himmelsrichtung steht und die garnicht bemerken, das sie angesprochen werden, o.k. sowas muss man dann eben ignorieren und sich keinen Kopf drüber machen.

Es stimmt schon die Leute mit Deutz,Güldner,Fendt usw. gehen viel lockerer um was das aussehen der Maschinen betrifft oder den umgang mit Gleichgesinnten, dem muss ich wirklich beistimmen, aber schwarze Schafe gibts überall, nur eben das man in der Lanz Szene öfter drüber stolpert als bei den anderen Leuten.

Aber wirkliche hingucker sind die Lanz bei den Treckermenschen nun wirklich nicht mehr. Die sind so langsam Standart auf jedem Treffen und werden garnicht mehr so beachtet. Nur eben die Bewunderer die keine Ahnung haben ( mein Vater z.B. ) die finden sowas natürlich wahnsinnig aufregend wenn ein Schlepper laut ist und dicke Schluppen drauf hat, dann ist der automatisch ein starkes Geschütz ( wie beim Schlüter auch ). Wenn dann jemand zu meinem Vater sagt " Ja, wir haben auch nen Lanz ", denkt er direkt an einen 9506 oder Eilbulldog, alles andere ist dann Pippifax :wink:

Was ich persönlich ganz traurig finde...,das es ja so gut wie keine unrestaurierten Schlepper auf Treffen zu sehen gibt, das ist doch gerade noch was für´s Auge wenn unter 50 restaurieren mal ein originaler verölter Trecker steht. Gut jedem das seine, aber original sieht manchmal schöner aus, ganz besonders bei Lanz.

Mfg,
Tobias
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wie oben

Beitragvon Rohölzünder » 28.02.2006, 07:54

Ich will ja keinem zunahe treten, aber wenn gewünscht wird das zu sagen was man denkt bin ich der Letzte, der was dagegen hat. Also schlage ich hiermit vor, dass die leidige Diskussion beendet wird und sich Jens, Hendrik und andere die sich scheinbar unendlich an solchen Auseinandersetzungen ergötzen können mal selber aktiv werden und auf gestellte Fragen wenigstens versuchen eine Antwort zu geben. Dieses ständige lamentieren warum, wieso, weshalb bringt doch nichts, oder?

Mir sind auf Treffen restaurierte und saubere, gepflegte Schlepper im Originalzustand jedenfalls lieber als mit Heizöl vollgesprühte Rostbomben oder rollende Schlammlawinen, wo die Erde von vor 60 Jahren noch dran klebt.

Natürlich gibt es Extreme in beide Richtungen, überrestauriert (fängt wo an, hört wo auf,... ach so?, ist wieder vom Fabrikat abhängig?, stimmt... :lol: ) und vergammelte Schlepper (Rost, Erde, Öl).

Zuschauer interessieren sich nun mal mehr für gepflegte Maschinen, ob nun im Originalzustand oder restauriert.

Gruß Gordon
Erst mit der Ruhe, dann mit ne`m Ruck!
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Beitragvon Martin » 28.02.2006, 21:24

Claasianer hat geschrieben:........meistens werden dann neu lackierte von Rüdiger Rombach gekauft, schön aufpoliert, aber wirklich laufen tun die nicht, glänzen einfach nur schön und waren schweineteuer.


das ist eine Behauptung von Dir die, vorsichtig ausgedrückt, sehr bösartig ist. Deinen bisherien Post´s zu urteilen, behaupte ich mal, bist Du selber kaum in der Lage einen alten LANZ zu beurteilen. :evil:
Oder hast Du vor wiedermal eine dieser unsinnigen Diskussionen vom Zaun zu brechen wie es im alten Forum kürzlich der Fall war????

Claasianer hat geschrieben:........das ist doch gerade noch was für´s Auge wenn unter 50 restaurieren mal ein originaler verölter Trecker steht. Gut jedem das seine, aber original sieht manchmal schöner aus, ganz besonders bei Lanz.

Mfg,
Tobias


Kommt wirklich gut wenn ein tropfender Haufen Alteisen auf einer Wiese steht. Sollte dies das Ziel eines Treffens für historische Landmaschinen sein? Ich mag auch original belassene Maschinen, aber die Technik muß stimmen und eine umweltbelastende Gurke bringt keinem einen Genuss. Weder dem Veranstalter noch dem Zuschauer....

Grüße
Martin
> Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Und nicht alles, was blöd klingt, ist ein Argument....
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Beitragvon Mario » 01.03.2006, 16:14

Claasianer hat geschrieben:meistens werden dann neu lackierte von Rüdiger Rombach gekauft, schön aufpoliert, aber wirklich laufen tun die nicht, glänzen einfach nur schön und waren schweineteuer.

Dem muss ich hier aber mal vehement widersprechen. Die Bulldogs der Rombachs sind wohl mit das Beste, was es in der Szene sowohl von der Technik, als auch von der Originalität her zu kaufen gibt.

Gruß Mario
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Beitragvon Claasianer » 01.03.2006, 20:07

Sorry, da habe ich mich etwas falsch ausgedrückt, mit Rombach meinte ich die fertig restaurierten Traktoren für viel Geld. Gegen den Rombach habe ich nix zu einzuwenden.

Aber es gibt viele Dinger die da Stehen und glänzen und nicht viel bewegt werden, ausser hin und wieder mal zum Treffen. Bei mir in der nähe stehen 3-4 restaurierte Lanz ( glaube alle von Rombach und Co )in einer Scheune aber die stehen sich kaputt, werden garnicht gefahren und müssen schon per Schleppstange zum Treffen bewegt werden...ein Bekannter hatte sich mal einen für Doveren ausgeliehen und musste erstmal eine Woche drann arbeiten bis der wieder funktionierte, ich finde das etwas traurig, aber was will man schon ändern.

Mit unrestauriertem Schlepper stelle ich mir jetzt keinen Tropfenden Trecker vor, die kann man ja auch abdichten und von der Elektrik in stand setzten, es ging sich nur um das äussere.

Bin wirklich nicht auf ärger aus ( auch wenn´s beim ein oder anderen den Eindruck erweckt ) habe das nur aus meiner sicht geschrieben.Das ist ein prickeliges Thema, deshalb gibt es ja sowenige Antworten, da es nix bringt und eher zu Streit und Meinungsverschiedenheiten kommt.

Mfg,
Tobias
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Beitragvon Gast » 02.03.2006, 12:09

Hallo

schnell kann man mißverstanden sein, weil vieles nur auf wagen Vermutungen und weniger auf Tatsachen beruht. Nichts für ungut.
Ich mag auch top restaurierte wie urig-originale Schlepper. Deutz, Lanz, Hanomag, Ursus und einige weitere. Jeder hat auf seine Art ein bestimmtes Flair und ist auf Treffen immer eine schöne Sache. Aber bitteschön keine ölsiffenden Altlasten auf den Treffen! Das Angebot ist besonders bei Lanz Bulldogs für jeden Geschmack und Interessenten sehr groß. Wer top lackierte Lanz mag oder sich nach seinen Wünschen einen aufbauen oder auf Eiler umbauen lassen will, wird bei Firma Schuth gut bedient. Gute seltene Lanz Bulldogs hat Firma Rombach, gute Pampas bekommt man bei Firma Lanz Kundendienst, Ersatzteile und Zubehör bei Firma Bausch oder Egelmeers (auch jede Menge Bulldogs, Niederlande). Das nur als Beispiele für Leute mit Renommee, Kompetenz und Fairness, die verkaufen, seit längerem viele gute Schlepper verkauft oder gut restauriert haben. Ja die Preise das leidige Thema. Man bekommt nichts geschenkt, dafür aber Qualität, wenig Probleme und wenn nötig prompte Hilfestellung. Die Preise regeln sich sowieso von selbst, so daß jede weitere Diskussion überflüssig ist.

Zum Ekeln finde ich Betrüger und neuzeitige Erscheinungen, die mit großspurigem TamTam auftreten und die Szene mit ihrem Unfug in Unruhe und Verruf versetzen. Die primitiven Geschäftemachereien und ständige Versuche übles Zeug mit Arglist und Täuschung für schweine Geld an den Mann zu bringen, sorgen nur für Verunsicherung und riesen Ärger. Um den schnellen Euro zu machen legitimieren sich dann besonders bei Lanz übelste Praktiken. Wer Nachbauschlepper zum Bsp. als original alte oder Ursus als Lanz verkauft ist für mich ein Betrüger. Das und ähnliches wird aber fortlaufend erfolgreich praktiziert. Darum, wer sicher gehen will kommt um wasserdichte Kaufverträge nicht herum. Verkäufer die das nicht mitmachen sind bestimmt nicht seriös.


Gruß
Jens
Gast
 

Beitragvon Künnelanz » 02.03.2006, 12:12

Hallo

schnell kann man mißverstanden sein, weil vieles nur auf wagen Vermutungen und weniger auf Tatsachen beruht. Nichts für ungut.
Ich mag auch top restaurierte wie urig-originale Schlepper. Deutz, Lanz, Hanomag, Ursus und einige weitere. Jeder hat auf seine Art ein bestimmtes Flair und ist auf Treffen immer eine schöne Sache. Aber bitteschön keine ölsiffenden Altlasten auf den Treffen! Das Angebot ist besonders bei Lanz Bulldogs für jeden Geschmack und Interessenten sehr groß. Wer top lackierte Lanz mag oder sich nach seinen Wünschen einen aufbauen oder auf Eiler umbauen lassen will, wird bei Firma Schuth gut bedient. Gute seltene Lanz Bulldogs hat Firma Rombach, gute Pampas bekommt man bei Firma Lanz Kundendienst, Ersatzteile und Zubehör bei Firma Bausch oder Egelmeers (auch jede Menge Bulldogs, Niederlande). Das nur als Beispiele für Leute mit Renommee, Kompetenz und Fairness, die verkaufen, seit längerem viele gute Schlepper verkauft oder gut restauriert haben. Ja die Preise das leidige Thema. Man bekommt nichts geschenkt, dafür aber Qualität, wenig Probleme und wenn nötig prompte Hilfestellung. Die Preise regeln sich sowieso von selbst, so daß jede weitere Diskussion überflüssig ist.

Zum Ekeln finde ich Betrüger und neuzeitige Erscheinungen, die mit großspurigem TamTam auftreten und die Szene mit ihrem Unfug in Unruhe und Verruf versetzen. Die primitiven Geschäftemachereien und ständige Versuche übles Zeug mit Arglist und Täuschung für schweine Geld an den Mann zu bringen, sorgen nur für Verunsicherung und riesen Ärger. Um den schnellen Euro zu machen legitimieren sich dann besonders bei Lanz übelste Praktiken. Wer Nachbauschlepper zum Bsp. als original alte oder Ursus als Lanz verkauft ist für mich ein Betrüger. Das und ähnliches wird aber fortlaufend erfolgreich praktiziert. Darum, wer sicher gehen will kommt um wasserdichte Kaufverträge nicht herum. Verkäufer die das nicht mitmachen sind bestimmt nicht seriös.


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Jens
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Beitragvon Claasianer » 02.03.2006, 20:22

Ja , wenn man nen Schlepper kauft muss man immer alles genau begutachten, das ist ja mittlerweile schon Standart bei allen Marken das einem alles mögliche angedreht wird, habe ich auch schon desöfteren mitgemacht.

Das heißt dann meistens " ich habe keine Ahnung was mit dem Schlepper ist " , aber meistens wissen die Leute gut bescheid, wenn nicht sogar besser als unser einer, nur um evtl. Fehler nicht preiszugeben, damit der Preis nicht runtergedrückt wird und er evtl. falls sich nach dem Kauf rausstellt das das ding aufgebraucht ist, er nichts zu befürchten hat.

Das ist mir einmal passiert und seit dem bin ich vorsichtig, denn der Verkäufer weis meistens zu 80% bescheid was damit ist. Der Trend zum schnellen Geld wird so langsam für manche Leutchen interessant und das ist ja schon bei allem auf Rädern, obs Landmaschinen,Baumaschinen oder Autos sind. Meistens wird das Fahrzeug ja vor der Besichtigung schonmal warmgefahren, damit der Motor auf sofort startet usw...wenn man die Leute dann darauf hin fragt, heißt es , ja mal eben Tanken oder sonst was gemacht, und wenn man den dann zu hause stehen hat, gehts ohne Startpilot nicht mehr...

Mfg,
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Beitragvon Künnelanz » 03.03.2006, 09:20

Hallo Tobias

das mit dem Warumlaufen und "ich mußte eben noch Tanken" als Begründung oder das "Dummstellen" von Verkäufern ist eine sehr primitive Masche. Wer darauf hereinfällt lebt auch sicherlich hinter dem Mond.
Aber trotzdem, ein sehr probates "Mittel" gegen unseriöse Betrüger sind Kaufverträge. Wer Was von Wem in welchem Zustand zu welchem Preis, Ort, Datum, beiderseitige Unterschrift und fertig. Zaudert der Verkäufer und will das alles nicht, so wäre ich sehr vorsichtig! Zum Glück gibt es auch noch Leute, bei denen man alles auf reiner Vertrauensbasis ausmachen kann. Es wäre schade darum, wenn es das gar nicht mehr gäbe. Aber die Augen weit auf zu halten, sich zu informieren und zu vergleichen wird sich immer auszahlen.

Gruß
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Beitragvon Theo S. » 03.03.2006, 15:31

In diesem Teil des Forums geht es eigentlich um Wünsche und Anregungen. Da die Diskussion hier in eine andere Richtung läuft bitte ich darum, das an anderer Stelle, wenn nötig, weiter zu diskutieren.
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