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Ursus Bereifung/TÜV

Bulldog, aber nicht Lanz

Re: Ursus Bereifung/TÜV

Beitragvon Socke » 10.01.2018, 23:46

Ich habe 16.9-28 eingetragen. Bild suche ich mal raus, bei Gelegenheit.
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Re: Ursus Bereifung/TÜV

Beitragvon 15/30 Boy » 11.01.2018, 23:04

Hallo ursulatore
Dem tüv ist es gleich ob 14 oder 16.9
Wer viel fragt kriegt viel antworten hätte ich mal gesagt
Der norddeutsche tüv ist da sehr human.
von nichts kommt nichts ^^
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Re: Ursus Bereifung/TÜV

Beitragvon Socke » 12.01.2018, 00:38

Sind schon was älter, fast 4 Jahre.
Man sieht aber, so sehr breit fallen die garnicht aus.

Volker
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Re: Ursus Bereifung/TÜV

Beitragvon oldtimerfreud » 12.01.2018, 13:34

Hallo

Ich habe mal einen versuch gemacht mit 14.9
und 16.9 nur der 16.9 ist baliger/bauchiger als
der 14.9 den die Felge hält den Reifen zusammen. :lol:

LG
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Re: Ursus Bereifung/TÜV

Beitragvon Kraftgespann » 15.05.2018, 14:25

@oldtimerfreund: genau hier liegt aber das Problem. Die Ursusfelge hat eine Maulweite von ungefähr 8" (Zoll). Der Reifen 16.9 ist also nominell mehr als doppelt so breit wie die Felge. Der darf da überhaupt nicht drauf montiert werden. Der 14.9 ist im Grunde genau so grenzwertig. Die alten Reifengrößen 12.75-28 hatten einen ganz anderen Karkassenaufbau und waren für die Montage auf eine nur 8" breite Felge vorgesehen. Das das nicht optimal war hat man im Laufe der Jahre erkannt und andere Reifen entwickelt die jedoch auch breitere Felgen erforderten. Jeder heutige Diagonal- z.T. auch Radialreifen darf laut Hersteller auf eine um 1" schmälere bzw. 1" breitere von der Normfelge abweichende Felge montiert werden. Die nutzbare Auflagefläche/Reifenbreite (16.9") bzw. heute auch in metrisch (420mm) wird nur bei der Montage auf Normfelge erreicht.
Ich hab mal erlebt, wie eine Felge auseinandergeflogen ist weil der Reifen zu breit war. Der Hersteller des betroffenen Fahrzeugs hat um die Gesamtbreite 3 Meter der Maschine nicht zu überschreiten, Reifen der Größe 23.1-26 auf eine Felge 16x26 gequetscht. Genau mit dem Effekt, das der Reifen durch die Felge zusammengeschnürt wurde, und man somit unter 3m Gesamtbreite blieb. Das ging solange gut, bis an die Maschine ein 4 reihiger Maispflücker mit Unterbauhäcksler montiert wurde (alles legal und vom Hersteller freigegeben). Tragkraft der Reifen war dafür ausgelegt, also los gings. Irgendwann bei voller Straßenfahrt tats einen gewaltigen Knall und der Drescher schlug einen Haken und stand quer auf der Fahrbahn, der Fahrer donnerte vom Sitz mit den Knien gegen die Frontscheibe der Kabine. Was war passiert? Das Felgenhorn einer Felge ist abgerissen. Sah so ähnlich aus, als hätte man eine Konservendose aufgeschnitten. Die Felge hat die Belastung durch den Druck des Reifens einfach nicht ausgehalten. Zum Glück kein Personenschaden...nach Rücksprache mit dem Hersteller des Reifens ergab sich, das die Motage der Größe 23.1-26 auf eine mindestens 18x26 große Felge hätte erfolgen müssen. Tja dann wäre der MD aber breiter als 3M gewesen und hätte eine Ausnahmegenehmigung für den Straßenverkehr gebraucht. Also lieber auf Kosten anderer gespart und hoffen das nix passiert. Ich wollte damit nur sagen, das bei Oldies zu 99% auch nix passiert, aber denkt daran, die Felgen sind oft alt und gammelig, mehrere Millimeter Rost schon weggegammelt und dann werden dicke Schlappen draufgequetscht. Gnade dem, der mal beim Baustammziehen oder sonstigen Belustigungen so eine Felge oder so einen Reifen in die Fresse kriegt.
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