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Pendelanlasser mit mechanischer Einrückung

Pendelanlasser mit mechanischer Einrückung

Beitragvon Kohlköpfe » 13.11.2025, 21:20

Hallo Zusammen,
mir ist die Tage ein Pendelanlasser mit mechanischer Einrückung ins Haus gekommen, leider fehlt dabei das separate Bauteil der "Elektromagnetischer Umschalter"
(Anschlüsse 50L, 50R, 50, 86,-). Wäre es mögliche diese Bauteil durch z.B. ein Schließer Wechselrelais 12V 100A 5-Polig zu ersetzen?
Die Seite von Oscar Sellschopp mit Infos zum Pendelanlasser habe gefunden, ob der Elektromagnetisch Umschalter durch ein neueres Bauteil ersetzbar ist
oder eine Suche nach dem Original bevorsteht, ist mir leider nicht klar.

Grüsse
Christian
Kohlköpfe
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Re: Pendelanlasser mit mechanischer Einrückung

Beitragvon Kohlköpfe » 18.08.2026, 21:45

Hallo Zusammen,
mal Info zum Stand der Dinge bei der Überholung des Pendelanlassers und ein paar neue Fragen.
Leider war der Anlasser doch schlechter als angenommen.
- Die Brückenrelais hatten keinen Leerweg mehr, dies war aber mit Nacharbeit und Ausgleichsplatten leicht einzustellen.
- Der Anker hatte gut 2mm Schlag, ließ sich selbst mit Gewalt nicht im Gehäuse drehen.
Die Unwucht konnte aber auf einer Drehbank mit dem Support wieder rausgedrückt werden, wobei dann auch der Kollektor gleich überdreht wurde.
Die Abweichung ist jetzt unter 0,01mm.
- Das Steuerrelais war Kurzgeschlossen und die Vernietung lose (jemand hatte eine Popniete benutzt, wobei der Stift nicht abgerissen war).
Mit wenig Aufwand zu beheben, das Relaisgestell gerichtet und die Vernietung durch Schrauben mit sehr flachen Köpfen ersetz und gesichert.
- Die Hauptbaustelle der "Elektromagnetischer Umschalter".
Hierzu habe ich kein (von geeigneter Größe) Relais gefunden, ein "bezahlbares" Ersatzteil war auch nicht aufzutreiben.
Dazu habe ich dann (schlechtes Wetter, Langeweile) zwei Funktionsmodelle gebaut,
eines mit zwei Mikroschalter angesteuert über Walze und Klinkenvorschub und eines im Prinzip dem Original entsprechend mit Umschaltwalze.
Das Modell mit der Umschaltwalze hatte beim Funtionstest keinen Fehler, die Version mit Schaltern lag bei 2 von 10 Versuchen daneben.
Als Antrieb diente eine Spule von einem Türöffner. Die Baugruppe muss aber noch in ein Gehäuse gebaut werden.
- Die Ritzelglocke, war (schlecht) geschweisst und hielt einer Hammerschlagprobe nicht Stand.
Hier hatte ich zunächst zwei Möglichkeiten, selber besser schweissen oder mit größerer Wandstärke aus Alu nachgiessen.
Ein Modell der Glocke hatte ich eh auf Cad erstellt, um mit dem abgeleiteten 3D-Ausdruck den Anlasser (Ohne Last) zu testen.
Jetzt ist mir aber in der Sommerpause eine zweite Anlasserruine mit intakter Ritzelglocke zugelaufen und da werde ich mir Aufwand schenken.

Zu dem Anlasser Nr.2 habe ich dann auch ein paar Fragen , die verbauten Brückenrelais (siehe Bild) sind von ganz anderer Bauart als bei Nr.1.
Nr.1 ist die Version mit den vier Bakelit Isolierbuchsen, dieses Brückenrelais ist z.B. auch auf der Seite von Oscar Sellschopp abgebildet.
Mein Anlasser Nr.2 hat eine "Haubenförmige" Kontaktbrücke und wir durch ein Schraube im Zuganker gehalten, das Bauteil ist beschriftet
(Bosch-Logo)SSM14???

-Ist das Brückenrelais Original? oder "reingebastelt"
-Einstellwege gleich der "Standart"Version?

Grüße
Christian
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Re: Pendelanlasser mit mechanischer Einrückung

Beitragvon Socke » 20.08.2026, 00:27

Hallo Christian,
das Brückenrelais auf deinem Bild kenne ich, sieht bei meinen beiden "Handeirückern" so aus. Leider habe ich nicht verstanden, wie die Alternative ausssieht. Magstt Du davon vielleicht mal ein Bild bringen?
Volker
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Re: Pendelanlasser mit mechanischer Einrückung

Beitragvon Kohlköpfe » 20.08.2026, 17:49

Hallo Volker,
kannte bisher nur diese (siehe Bild) Ausführung des Brückenrelais, habe im Internet bisher auch nur diese Bauform gesehen.
Weißt du ob die M6 Mutter auf der Kappe problemlos zu lösen ist? oder muss die Haube noch zusätzlich gekontert werden?

Grüße
Christian
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Re: Pendelanlasser mit mechanischer Einrückung

Beitragvon Socke » 21.08.2026, 01:26

Hallo Christian,
da erwischt Du mich leider auf dem falschen Fuß: Ich erinnere das leider nicht. Ich weiß nur, daß es nicht schwierig oder kompliziert war.
Und ich erinnere mich an keine Konterung. der Schraubenschaft vor dem Gewinde ist deutlich dicker als das Gewinde, dagegen wird verspannt.

Den Leerweg/Einstellweg des Relais würde ich erstmal genauso annehmen, wie bei den anderen Relais, die rein elektrische Funktion ist ja die gleiche.

Bei den Umschaltrelais gibt es wiederum zwei verschieden:
Das eine ist das in der ETL abgebildete, bei meinem zweiten Anlasser ist ein optisch ganz anderes Modell verbaut (funzt natürlich auch....). Scheint aber keine "Bastellösung" zu sein, denn:
Die Anschlußbezeichnungen sind die gleichen und da ich mal aus Torfigkeit so einiges an dem Anlasser zerstört habe, habe ich doch jemand gefunden, der diese Teile hatte und mir für entsprechende Euros aus der Klemme half. Und der lieferte exakt die passenden Teile.
Adresse muß ich raussuchen, ist irgendwo in Nord-Niedersachsen.

Gruß!
Volker

P.S. Bin 4 Tage nicht online, also bitte nicht verzagen, ich bleibe dran.
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