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PampaT01

Restaurationsberichte von euren Maschinen

PampaT01

Beitragvon pampa_jb » 06.03.2011, 12:19

Hallo zusammen,

besteht Interesse an einem weiteren Restaurationsbericht eines Pampa? Bin seit etwa 4 Monaten am bastellen und es haben sich schon einige Bilder und Problem angesammelt.

Gruß Jürgen
Zuletzt geändert von pampa_jb am 28.01.2015, 11:30, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: PampaT01

Beitragvon Panama » 06.03.2011, 19:47

Moin Jürgen,

ich freue mich über jeden Restaurationsbericht. Am besten mit vielen schönen Bildern.
Ich selbst habe das bei meinen Restaurationen sträflich vernachlässigt, sodaß es fast nur Vorher/Nachherbilder gibt.
Mittlerweile ärgere ich mich selber, kein Tagebuch geführt zu haben.
Also wenn du so etwas vorhast, laß uns unbedingt daran teilhaben.
Freue mich schon.

Bis neulich...
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Re: PampaT01

Beitragvon pampa_jb » 10.03.2011, 21:02

Hallo zusammen,

Hiermit beginnt mein Restaurationsbericht von meinem Pampa, den ich eher zufällig im September 2010 gefunden habe. Ich wollte schon immer einen großen Glühkopf haben, hatte mich aber nie genau informiert, was die Lanz-Familie alles so zu bieten hat. Nach der Totalrestauration eines Fendt F12GH und technischen Instandsetzung weitere Schätze, die sich im laufe der Zeit angesammelt haben, einem MAN, Normag, Güldner und einem Mähdrescher MF31, ist der Pampa eine „etwas“ größere Herausforderung, sowohl zeitlich als auch finanziell.
Nach der ersten Besichtigung mit Probefahrt und dem Lesen etlicher Restaurationsbereichte und technischen Informationen fiel letztendlich die Entscheidung: Der muss es sein!.
Hier das Bild bei der Abohlung:

Bild

Bis auf die Lampen und die Seitendeckel ist alles dran. Sogar eine Zapfwelle ist vorhanden. Der Motor läuft, daher stand einer ersten Probefahrt nichts im Wege. Der Leerlauf und die Gasannahme sind soweit in Ordnung und das Getriebe ließ sich auch in allen Gängen ohne größere Geräusche schalten. Die Restaurationsbasis scheint soweit sehr gut zu sein.
Folgende Mängel wurden nach der ersten Sichtung festgestellt:
-einer Kühler auf der rechten Seite undicht
-Lüfterriemen fehlt und Lüfterriemenscheibe hat einen Höhenschlag
-Vorderachse hat am Zentralbolzen und an den Achsschenkel ordentlich Spiel und der Sturz des linken Vorderreifens passt überhaupt nicht
-die Vorderreifen sind komplett runter und hinten sind zwei unterschiedliche montiert
-die Fußbremsen sind beide festgerostet und damit ohne Funktion
-Lenkradummantelung teilweise ausgebrochen
-die Sitzbefestigung ist wie im nachfolgenden Bild zu sehen ist nicht mehr im originalen Zustand

Bild

Ein Bild vom Luftfilter mit Kokosmatte:

Bild

Und hier die Aufhängung der Vorderachse, die offensichtlich schon mal abgerissen war:

Bild

Nach der Probefahrt, der Reinigung mit dem Hochdruckreiniger und der Bestandsaufnahme hat er vor der Werkstatt erstmal seinen Platz für die nächste Zeit währenden der Zerlegung gefunden:

Bild

Weiters folgt in Kürze.

Gruß Jürgen
Zuletzt geändert von pampa_jb am 29.01.2015, 10:41, insgesamt 10-mal geändert.
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Re: PampaT01

Beitragvon Panama » 10.03.2011, 21:30

Moin,

super das du dich entschieden hast uns an deinem Projekt teilhaben zu lassen.
Der Pampa sieht doch recht ordentlich aus, soweit man das von außen beurteilen kann.
Die "progressive" Sitzaufhängung mit Ölunterstützung solltest du irgendwie der Nachwelt erhalten, sowas geiles habe ich selten gesehen. :wink:

Bin schon gespannt wie es weitergeht.

Bis neulich...
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Re: PampaT01

Beitragvon Bulldogfreund » 11.03.2011, 02:09

Servus!

Toller Bulldog und Bilder. Wird nur die Technik restauriert, oder gibt es das volle Programm (Lackierung auch neu)? Hat nämlich ne schöne Patina der Bulldog.

MfG
Er wurde zu einer Legende unter den Ackerschleppern, der Lanz Bulldog aus Mannheim.
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Re: PampaT01

Beitragvon pampa_jb » 11.03.2011, 07:23

Hallo Bulldogfreund,

wollte ihn erst so lassen wie er ist, nach dem die argentinische Öl-Erdemischung mit sämtlichen Reinigungsmittel und einem Heißwasserhochdruckreiniger nicht zu entfernen geht und weiterhin die Seitendeckel fehlen, habe ich mich für neu lackieren entschieden. Allerdings ist bisher nur der Getriebeblock mit Roststopp grundiert. Das Steigrohr sieht mit der Patina schon super aus, die restlichen Blechteile haben die ganze Farbpalette von gelb bis orange.

Gruß Jürgen
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Re: PampaT01

Beitragvon Lutz » 11.03.2011, 13:25

Hallo Jürgen,
schönen Pampa hast hast du dir da zugelegt.
Wenn ich das Bild vom Luftfilterkasten sehe, ist die Farbe ja recht dunkel.
Ist das Gelbe nur verblichenes Orange?
Oder wurde hier tatsächlich mit mehreren Farben lackiert?
Welche Farbe soll er denn bekommen?
Ich habe mit RAL 2011, Tieforange lackiert.
Die Farbe scheint mir am Besten zu passen.
Wenn die Farbe etwas verwittert ist, sieht das ganze so aus, wie der Container auf dem mittleren Bild
http://www.heitmann-entsorgung.de/


Gruß Lutz
Schwatt rut!!!
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Re: PampaT01

Beitragvon pampa_jb » 11.03.2011, 21:10

Hallo Lutz,

das Gelb war mal Orange, konnte bisher nichts nachgepinseltes finden bis auf die Zapfwelle (aber dazu später mehr). Habe mich für 2009 entschieden, sol so ähnlch werden wie der von Mario.

Und weiter gehts mit meinem Bericht:

Als erste Aktion wurden der Sitz, die Kotflügel, die Seitenwände, der Batteriekasten, der Werkzeugkasten und die Bodenplatte entfernt. Da die beiden rechten Schrauben der Sitzkonsole beim losschrauben gleich abgerissen hatte ich schon bedenken das es so weiter geht.

Bild

Als nächstes kamen die Räder und die Radgewichte runter, um die Ursache für die fehlende Bremsleistung zu finden. Die Bremstrommel der rechten Seite hat sich über die Jahre doch sehr gut gehalten und wurde bisher auch nicht demontiert.

Bild

Das Innenleben war fast nicht mehr zu erkennen und durch Öl und Dreck gut konserviert.

Bild

Auf der linken Seite hatte schon jemand rumgewerkelt. Die Splinte haben gefehlt und Wasser muß auch schon drin gestanden haben.

Bild

Das Innenleben war nur leicht rostig und staubig, daher auch deutlich einfacher zu reinigen als die andere Seite.

Bild

Nachdem der Vorderbau aufgebockt war kam die Achse an der Reihe.

Bild

Der Achsbolzen sieht soweit noch gut aus.

Bild

Die Buchse wurde mit Blech passend gemacht.

Bild

Bis bald.

Gruß Jürgen
Zuletzt geändert von pampa_jb am 12.04.2014, 19:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: PampaT01

Beitragvon pampa_jb » 17.03.2011, 22:02

Nachdem die Anbauteile weg waren, war das Getriebe an der Reihe. Ich war recht gespannt was mich im inneren erwartet. Wie auf dem Bild zu sehen sind die Zahnräder in einem recht gurten Zustand, allerdings ist alles mit einen dicken schwarzen Fett-Öl-Schicht überzogen. Aus der Ablassschraube kamen etwa fünf Liter Öl und ein Liter Wasser raus.

Bild

Auch der Blick von vorne offenbarte keine großen Überraschungen mehr. Alle Zahnräder in gutem Zustand und viel schwarze klebende Pampe.

Bild

Das Zwischenrad ist auch in einem guten Zustand, allerdings sitzt es nicht fest und lässt sich in alle Richtungen bewegen

Bild

Auch von außen gibt es eine extrem fest sitzende Erde-Öl-Kruste.

Bild

Im Zuge der weiteren Zerlegung mussten die Achswellen ihr Gehäuse verlassen. Nachfolgend der Blick in den Achstrichter auf das große Differentiallager.

Bild

Hier die beiden ausgebauten Achswellen.

Bild

Aus eins mach zwei. Beide Bulldogteile lassen sich ab jetzt mit dem Hubwagen bewegen.

Bild

Nachdem der Tank runter war, kam der Lüfter und jede Menge argentinische Erde zum Vorschein.

Bild

Hier die Kupplungsseite nach der Demontage des Schwungrades. Die Keile ließen sich gut ziehen und der Sitz ist auch noch gut.

Bild

Die Kupplung von der Innenseite.

Bild

Auch das Reglerschwungrad ließ sich ohne größere Schwierigkeiten abnehmen.

Bild

Auf dem nächsten Bilder der Bosch-Öler.

Bild

Nach der Reinigung des Reglers ist die argentinische Instandsetzung zu erkennen. Anstelle des Kerbstifts kommt ein Nagel durch der umgebogen wird und Spiel wird durch Festschweißen der Bolzen minimiert.

Bild

Demnächst mehr.

Gruß Jürgen
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Re: PampaT01

Beitragvon pampa_jb » 16.04.2011, 19:05

Weiter gehts mit dem Bericht. Hat ein bisschen gedauert, da ich in letzter Zeit nicht zum schreiben gekommen bin:

Nachdem der Bulldog getrennt war habe ich mir erst mal das Hinterteil vorgenommen. Als erstes wurden die Lenkwelle und die Schaltstangen ausgebaut.

Bild

Danach folgten die ersten beiden Getriebewellen.

Bild

Hier die demontierten Getriebeteile.

Bild

Nachfolgende der Blick ins Getriebe nach dem Ausbau der 3. und 4. Welle. Bei der Demontage dieser beiden Welle musste ich den Gasbrenner zu Hilfe nehmen. Mit Hammer und Alu-Dorn alleine war nichts zu bewegen.

Bild

Nachdem die Achstrichter ab waren musste auch das Differential das Gehäuse verlassen.

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Die ganzen Teile belegen mittlerweile ganz schön viel Platz in der Werkstatt.

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Nachdem das Öl abgetropft war wurde der gröbste Schlamm im Inneren mit der Spachtel entfernt. Dann ging es mit Diesel und Bürste bzw. Pinsel ans Werk. Zum Schluss wurde alles mit Bremsreiniger ausgewaschen, damit war das Innere erst mal fettfrei.

Bild

Die Außenseite wurde mit der Flex und diversen Aufsätzen so lange bearbeitet bis keine Farbe und kein Dreck mehr dran war.

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Vor der Grundierung wurde alles mit Silikonentferner abgerieben und anschließend abgeklebt.

Bild

Nach dem auftragen der Grundierung rostet hoffentlich erst mal nichts mehr.

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Die Innenseite wurde mit öl- und temperaturbeständigem Tankschutzlack versiegelt damit hier auch nichts mehr rostet.

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Die Reinigung der ganzen Innenteile hat auch etliche Stunden in Anspruch genommen. Vorher sah es so aus.

Bild

Und danach so.

Bild

Auch das Differential wurde komplett zerlegt und gereinigt.

Bild

Nachdem alles wieder zusammen war wurden die Schrauben wieder mit Messingdraht gesichert.

Bild

Und dann konnte das Differential wieder eingebaut werden.

Bild

Die Achstrichter wurden mit neuen Papierdichtungen wieder angesetzt und die großen Lager nach der Spielprüfung mit Lagerkleber eingesetzt.

Bild

Beim Zusammenbau wurden alle Lager erneuert.

Bild

Da sich bei der Vermessung der Lagerspiele ergeben hat, dass Ausgleichsscheiben mit deutlich mehr als einem Millimeter erforderlich sind, habe ich diese selbst angefertigt.

Bild

Hier das Ergebnis nach zahlreichen Stunden über die Wintermonate.

Bild

Bis bald Gruß Jürgen.
Zuletzt geändert von pampa_jb am 04.12.2011, 14:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: PampaT01

Beitragvon Rainer » 17.04.2011, 15:02

Wow, das sieht nach sehr sauberer Arbeit aus! Die Zahnräder machen ja durchweg noch einen guten Eindruck. Ich gehe davon aus, dass du die original Übersetzung drin lässt?
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Re: PampaT01

Beitragvon reima » 17.04.2011, 16:06

Hi Jürgen

irgendwie hatte ich den Bericht warum auch immer die ganze Zeit nicht gesehen :evil:

Großes Lob, schaut wirklich alles Top aus was man auf den Bildern sieht. Für mich persönlich ist es natürlich ganz klasse auch mal einen Bericht von anderen lesen zu können. Werde jetzt weiterhin interessiert verfolgen was sich noch so alles tut.

Gutes Gelingen

Gruß Mario
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Re: PampaT01

Beitragvon Kurt aus Gangelt » 17.04.2011, 18:14

Hallo Jürgen,
sehr schöner Bericht.Da ich gerade meinen Pampa auch restauriere,ist das sehr interresant.Ich bin gerade beim Motor.Habe die Kurbelwelle jetzt draussen und kann sie hintereinnander zum Instandsetzer bringen.Als nächstes sind Bremsen und Getriebe dran.Mache auch von jedem Arbeitsschritt Fotos.Mein Pampa wird wohl nicht lackiert,da er eine sehr schöne Patina hat.Halte uns bitte weiter auf dem laufenden.So sollten Restaurationsberichte aussehen.Einfach Top. :beifall:
Gruß Kurt
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Re: PampaT01

Beitragvon pampa_jb » 17.04.2011, 19:18

Vielen Dank für das Lob.

@Rainer: Die Übersetzung bleibt erst mal original. Der Gute soll später auch was arbeiten und dabei sind zu große Gangsprünge wahrscheinlich nicht so toll. Und auserdem ist doch der Weg das Ziel und für länger Strecken kommt er halt auf den Tieflader.

@Mario: Bin bereits etwas weiter als der Bericht, kommen aber zur Zeit nicht zum schreiben und Bilder hochladen. Komme gerade aus Sinsheim und habe wieder einige Teil gefunden um den Regler soweit wieder zu komplettieren. Das größte Problem ist aktuell die Kupplung, die wurde schon mal ausgebüchst (so wie es aussieht in Argentinien). Die Büchsen sind konisch und sehen nicht gleichmäßig verteilt aus, 2 Stück sind lose und die anderen sind deutlcih ausgeschlagen. Kennst du jemanden der das Ganze nochmal nachsetzten kann, bei dir sieht das sehr gut aus. Habe in Sinsheim mit Jan Egelmeers gesprochen, der würde es auch machen, aber die Teile müssen nach Holland und dann wieder zurück.

@Kurt: Der Motor kommt bei mir erst noch dran, der er vor der zerlegung sehr gut lief habe ich erst mal hinten angefangen. Bei den Bremsen kann ich dir den Tipp geben lass die Beläge aufkleben und nutze die da sparst für andere Dinge, mit Bohren, Senken und Aufnieten habe ich ewig viel Zeit zugebracht. Werde dieses Kapitel als nächstes einstellen.

Gruß Jürgen
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Re: PampaT01

Beitragvon Hendrik Deters » 18.04.2011, 08:37

Moin,

wirklich gute Arbeit und ein schöner Bericht. Sollte durchaus mal als Anreiz dienen, hier weitere Restaurierungsberichte einzustellen. Das lockert jedes Forum auf und hilft anderen ungemein.

Ich weiß nicht, ob du wert auf diese Info legst bzw. ob du sie schon hast, aber ich hätte da was für für dich... speziell zu deinem Sitz.

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Dieser Sitz ist nicht "original", aber eine in Amerika recht häufig anzutreffende Option. Der komplette Sitz samt Unterbau wurde von der amerikanischen Firma Monroe, heute noch für ihre Stoßdämpfer bekannt, hergestellt. Monroe nannte den Sitz "E-Z Ride", ausgesprochen "Easyride". Und es stimmt, denn im Vergleich zu vielen anderen Gestühlen, die die Hersteller damals auf ihre Schlepper bauten, ist der Sitz erstaunlich bequem und federt sanft und komfortabel.

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Ich habe den gleichen Sitz wie du auf einem 1941er John Deere "B".
Ersatzteile für diesen Sitz sind noch problemlos erhältlich! :beifall:

Gruß, Hendrik
Von der Wiege bis zur Bahre: Nur Hubers beste Bulldogs fahre!
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