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Ölverlust am Schwungrad links

Alles über Lanz-Bulldog, Halb- und Volldiesel. Beiträge ab 2010.

Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Pfeffinger » 26.12.2017, 19:16

Hallo zusammen... Hab ein Problem an meinem Lanz d1616 kurz... .. Er verliert Öl am Schwungrad links, jetzt meine Frage? ist es ein großer Akt den Dichtungsring zu wechseln? Oder an was könnte es noch liegen? Gruß Steffen
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Alex1616 » 26.12.2017, 20:44

Hallo Steffen,

Die Antwort auf deine Frage ob es aufwendig ist diesen zu tauschen lautet: Jain

Zuerst muss das Schwungrad runter, wobei dies relativ einfach geht WENN der Keil nicht zu fest sitzt und sich heraus ziehen lässt. Am besten vorher mehrere Tage regelmäßig mit Rostlöser oder Schneidöl einweichen bevor er doch abreißt. Anschließend mit einem geeigneten Abzieher abziehen.
Anschließend müssen alle Ölleitungen entfernt und die Ölpumpe ausgebaut werden.
Bei so einer Aktion würde ich, nach eigener Schmerzlicher Erfahrung, die Ölpumpe auch mal überprüfen, sofern dies noch nicht gemacht wurde.

Es könnte allerdings auch eine undichte Leitung, Verschraubung oder etwas an der Pumpe sein.
Wie viel Öl (Tropfen pro Tag/Woche) verliert er den? Hast du das Regleröl mal Getauscht? -> ist das tropfende Öl hell wie Regleröl oder Dunkel wie Motoröl
Verliert er es im Stand oder vorallem nach dem Fahren?

Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich keinen Bulldog kenne, der Reglerseitig 100% Dicht ist.

Viel geschrieben, hoffentlich ist auch etwas dabei, dass dir hilft.

Gruß Alex
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Pfeffinger » 26.12.2017, 21:01

Hallo danke schon mal.... das Öl ist dunkel und es sind nach dem Fahren so 10 bis 15 Tropfen auf dem Boden
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Pfeffinger » 26.12.2017, 21:03

Dann hört es aber auf mit Tropfen
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Alex1616 » 26.12.2017, 21:12

Hallo,

es lässt sich zwar nicht ausschließen, klingt für mich jedoch weniger nach dem Simmering vom Reglerdeckel.
Da hilft nur Anwurfscheibe runter, alles sauber machen und hoffen dass du nächstes mal siehst wo es her kommt. Allerdings wird es vermutlich aufs Schwungrad Tropfen und dadurch überall verteilt.

Vielleicht hast du Glück und siehst dass es an einer Verschraubung tropft.

Was mein Vater mal hatte (vor meiner Zeit) dass eine Madenschraube oberhalb der Pumpe sich gelöst hatte und hier das Öl direkt aus der Pumpe kam. War wohl ziemlich nervig bis das Problem gefunden wurde.

Bin gespannt ob du etwas findest
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon LanzD4016 » 27.12.2017, 14:47

Hallo,

ich kann nur vom D4016 sagen, dass es der Dichtring an der Kurbelwelle war. Nach der Erneuerung war es viel besser. Das Öltropfen hat aber langsam wieder angefangen :o

Mit freundlichem Gruß
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon fusser d3606 » 28.12.2017, 11:29

ich würde das alles erst mal sauber machen das kein öl mehr ausen zu sehen ist,dann 10 min ,laufen lassen und schauen mit einer guten lampe wo die tropfen zu sehen sind,,,,wenn es der simmerring ist vom reglergehäuse dann auch den o-ring tauschen wo von der hülze auf der kurbelwelle sitzt,dazu die hülse rausmachen dahinter ist ein o-ring 55mm x 2mm.
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Rohoelzuender » 28.12.2017, 12:52

Hallo,

Wenn man alles gut gereinigt hat kann man das Ganze auch mal mit Mehl einpudern. Dort wo es sich zuerst dunkel verfärbt ist es in der Regel auch undicht.

Gruß Gordon
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Pfeffinger » 28.12.2017, 19:18

Hallo werde morgen mal nachsehen. Danke schon mal für eure Hilfe. Gruß Steffen
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Micha » 29.12.2017, 09:32

Also wenn es nach der Fahrt 10 bis 15 Tropfen sind und dann aufhört (wie du beschrieben hast) - dann stell was unter und mach einfach gar nichts weiter. Ist nämlich weniger wie bei den meisten Bulldogs.
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Kai » 29.12.2017, 11:35

Hallo Steffen,

du hast geschrieben;

Pfeffinger hat geschrieben:.... das Öl ist dunkel und es sind nach dem Fahren so 10 bis 15 Tropfen auf dem Boden


Das Motoröl ist nach wenigen Betriebsstunden immer dunkel, da das abgesaugte Öl vom Kurbelgehäuse in den Öltank zurückgefördert wird.

D.h. bei der Suche nach dem Ölverlust täte ich ganz oben am Öltank anfangen.

Gruß Kai
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Rohoelzuender » 29.12.2017, 11:49

Hallo,

Na ja, 10 bis 15 Öltropfen nach der Fahrt und was passiert während der Fahrt? :lol:

Besser mal nachsehen. Normal ist das nicht.

Gruß Gordon
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Alex1616 » 29.12.2017, 12:00

Hallo,

Ich muss Gordon da recht geben. 10-15 Tropfen sind relativ viel. Micha hat zwar recht, dass kaum einer 100% dicht ist, jedoch weißt du ja nicht wo es her kommt.
Deswegen meine Frage am Anfang ob das Regleröl gewechselt wurde. Wenn es nämlich noch alt ist und dadurch schwarz könnte es auch dies sein. Und wenn der mal trocken läuft weil man nur den normalen Öltank überprüft wird’s gefährlich.

Gruß
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Micha » 29.12.2017, 12:55

Wenn die 10 Tropfen tatsächlich stören, würde ich als erstes Regleröl checken - bis zum Überlauf auffüllen, 2-3 Stunden fahren und dann nachsehen ob noch alles da ist. Wenn noch alles da ist wird's wohl Motoröl sein - wenn der alte originale Simmerring noch verbaut ist, dann am besten den Simmerring und den o-Ring (wie Alex1616 schon geschrieben hat) austauschen. Dabei auch mal die Lauffläche des Simmerrings ansehen: meistens haben die alten und sehr harten Simmerringe sich minimal in das Material eingearbeitet - dann wird halt auch nicht mit nem neuen dicht. Dann bleiben noch die Ölleitung: wenn man wirklich auf Nummer sicher gehen will, alles neu anfertigen und austauschen. Könnte noch an Ölpumpe oder Vorpumpöler liegen - auch hier ist es am besten, die Pumpen auszubauen und am Prüfstand alles abchecken. In der Summe halt doch ein gewisser Aufwand, aber zur aktuellen Winterzeit durchaus machbar.
Aber nochmal zum Ölverlust: am besten mal ein Treffen besuchen, welches nicht auf Wiese stattfindet sondern auf Parkplatz oder Beton. Dann Sonntagmorgen durch die Reihen laufen und den Blick auch mal auf den Boden unter den Maschinen richten - da ist keiner dabei der dicht ist. Eigentlich steht da bei fast allen mehr als 10 Tropfen.
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Re: Ölverlust am Schwungrad links

Beitragvon Rohoelzuender » 29.12.2017, 14:25

Hallo Micha,

Das kann ich jetzt so nicht bestätigen. Ich kenne zumindest einen D1616 der an dieser Stelle nicht tropft,
Bei unserem D1706 und dem D2416 gab es da Reglerseitig auch noch nie Probleme.

Eine Besonderheit bei einigen Volldiesel scheint allerdings zu sein, dass man den Öltank nicht bis "obenhin" auffüllen kann, ohne das im Betrieb die Suppe überläuft. So ist mir oben erwähnter D1616 bekannt, wo ich mal eine defekte Leckölleitung repariert habe und im guten Glauben etwas gutes zu tun, dem Kunden frisches Motoröl in den fast leeren Öltank zu füllen. Nicht bis obenhin, wegen dem Rücklauföl, logisch. Motor gestartet und da hatten wir den Salat. Das überlaufende Öl sammelt sich und tropft dann beim Volldiesel natürlich auf der Seite/Stelle wo auch der Regler sitzt. Auch wenn man beim einfüllen von Motoröl und oder/Regleröl kleckert läuft es ungünstigerweise dort zusammen. Seitdem wird dieser Bulldog nur noch bis max. halb voll aufgefüllt. Dann geht´s. Phänomen Lanz Bulldog. Läuft aber ansonsten tadellos, ohne Öltropferei. Und bei unserem 24 er und 17 kann ich den Öltank fast randvoll tanken und da läuft nichts über....

Das mal etwas schwitzt, sich Öl sammelt und dann tropft, ja, aber in derartiger Menge?

Gruß Gordon
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