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Trauriger 40 PS

Alles über Lanz-Bulldog, Halb- und Volldiesel. Beiträge ab 2010.

Beitragvon johnyox » 17.11.2009, 15:25

Hallo nochmal,

also @mogmuli: Ja ich muss dir recht geben, die Eiler stehlen dann wohl dem einen oder anderen die Show, aber ich glaub der wahre!! Kenner, weis einen originalgetreuen Ackerluft zu schätzen, nur ist klar , dass sich die große Mehrheit dann die Eiler anschaut.

Naja, ich kanns nur nochmal sagen: Jeder darf seinen Bulldog so restaurieren wie er es will
Schließlich steckt jeder eine Menge Geld und Zeit rein.
Und ganz im Ernst: An welchem Bulldog ist wirklich alles original?!


Ich glaube der Thread sollte besser geschlossen werden, bevor die Diskussion hier noch ewig weitergeht, zumal der Bulldog ja eh nicht mehr im Auktinshaus ist.

Mfg Johnyox

Und PS: Unter den Bulldog "kaputt machen" verstehe ich mit dem Vorschlaghammer draufeinzuschlagen und nicht wenn man ihn umbaut ;-)
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Beitragvon Winzer » 17.11.2009, 16:45

hallo zusammen,

muß Daniel voll und ganz zustimmen... kann mir nicht vorstellen, daß es bei den Kollegen von Eicher & Co solche Diskussionen um ein Modell gibt. Desweiteren hat auch schon jemand geschrieben, daß jeder ein Haufen Geld in sein Hobby steckt und da ist es jedem gleichgestellt wieviel und in was er die Kohle investiert.
Über Geschmack läßt sich streiten, so solls nun hier auch sein :roll:

Gruß Michael
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Beitragvon johnyox » 17.11.2009, 17:34

Lanz D2816 hat geschrieben:ich denke so ein trauriger 40er ist das gar nicht
habe gelesen das es den typ 4017 b gegeben hat
allerdings hatte der eine vollkabine auch die kotflügel waren verbaut
mfg
andi


So ich melde mich ein drittes mal,
also wie andi schon geschrieben hat, gab es den 4016 auch mit Kotflügeln und Kabine.
Und zwar als 4017 und 4017 B.
4017: Verkehrsbulldog
4017 B:Verkehrsbulldog+ Führerhaus.

Hiemit muss ich auch zurücknehem, dass jeder weis, das es kein Originaler ist, denn wer weis, mögliche wäre das durchaus.Auch das Lanz ihn mit Cabrioverdeck gebaut hat.
Naja, alles Mutmasungen, man müsste schon den Besitzer fragen wenn mans genau wissen will.

Mfg Johnyox
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Beitragvon Pelle » 17.11.2009, 17:53

Hat jemand von diesem originalen Verkehrsbulldog Bilder?
Das wäre sehr interessant!

mfg Pelle
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Beitragvon tilomagnet » 17.11.2009, 18:48

Nur mal so als kleiner Denkanstoss an die Kollegen der liberalen 'jeder kann mit seinem Bulldog machen, was er will' - Spaßfraktion:

Natürlich darf jeder mit seinem Schlepper anstellen, was er für richtig hält bzw. was der Geldbeutel hergibt. Nur muss man dann auch konsequent sein und darf seine chromblitzdende Schöpfung nicht unter dem Banner 'gemeinnützige Veranstaltung zur Erhaltung historischer Landtechnik' präsentieren. Ebenso ist der Begriff "restauriert" im Zusammenhang mit diesen zweifelhaften Kreationen kritisch, denn er impliziert, dass ein historisches Vorbild vorhanden ist/war.
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Beitragvon Lanz D2816 » 17.11.2009, 20:24

unter dem kapitel volldiesel in den lanzbüchern von kurt häfner ist so ein 4017 abgebildet das b steht dafür das die kabinen von einer firma namens kurt wollny aus berlin geliefert wurden und nicht von lanz gebaut wurden
mfg andi
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Beitragvon Ulli aus Dorsten » 17.11.2009, 21:40

Super Teil der 4016 ... würd ich sofort kaufen .. allerdings scheint ja bei 15.150,-- Euronen noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein .... da steigen wir besser aus .....

Der Auspuff ist jedoch jämmerlich, den hätte man wohl besser nach unten verlegt. Überlege gerade, ob ich meinen 1616 nicht auch entsprechend aufpimpe. Bin aber skeptisch wegen der dicken Reifen :lol:

MfG
Ulli
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Beitragvon HRK1940 » 18.11.2009, 22:10

Hallo Getrennte,

genau die Meinung von xoynhoj vertrete ich auch nicht.

Keiner nach meinem Gusto. Etwas weniger Toleranz und was ist schon dabei.

Ich finde ein sehr unschönes Stück, obwohl original. Aber das weiß doch keiner, oder?

Selten regen sich niemals die Leute auf, die selber mit dem was Sie haben zufrieden sind.

Gruß

luaP
:roll:
Gruß von der Raupe
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Beitragvon Philipp Hügel » 18.11.2009, 23:29

Mir geht es langsam wie Michael Bach! Ich sag' da diesmal garnix zu...

Nur ein Hinweis für diejenigen die sich für authentische 40er interessieren. Wer im Besitz des Bandes 4 aus der LANZ - Reihe von Kurt Häfner ist möge sich die Seiten 103 und 104 zu Gemüte führen...

Neben zwei Heckbaggern und 'ner Seilwinde gibt's da auch den erwähnten und wahrscheinlich einzigen Verkehrs-40er von LANZ zu sehen.
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Beitragvon Kraftgespann » 19.11.2009, 11:07

Da möchte ich die Meinung von tilomagnet aufgreifen: hier wird auf das Wesentliche nochmal hingewiesen!Ich glaube dass mancher Zeitgenosse den Begriff "Restaurierung" falsch versteht. Das, was manche mit ihrem Bulldog machen ist schlichtweg keine Restaurierung, sondern irgendetwas anderes.Schaffung eines Spaßfahrzeugs mit Funfaktor vielleicht, aber jedoch kein Stück Kulturgeschichte welches der Nachwelt als Anhalt dienen soll wie es Früher war.
Scheinbar geht es immer mehr Besitzern um die Geltung.Je mehr Beachtung das Fahrzeug erhält, desto angesehener der Besitzer, darum geht´s den Leuten heute :? Mensch was muss der Geld haben, denkt sich der Betrachter.
@mogmuli: diese Diskussion ist keineswegs unnötig, denn sie ist aktueller denn je! Wenn es so weitergeht, stehen in ein paar Jahren nur noch irgendwelche Polenreplikas oder Fantasiebulldogs auf den Treffen herum weil die am meisten Beachtung finden. Die authentischen Bulldogs bleiben zu Hause, da sich deren Besitzer schämen mit solchen einfachen Dingern den "für teuer Geld Schuth-Replika-Eiler Besitzern" die Stellplätze wegzunehmen.
Letzendlich hat von diesen Replika- und Spaßbulldogs nur einer einen riesen Vorteil, nämlich der, der die Teile dazu zur Verfügung stellt :?: siehe bspw. XXX[Name des Händlers von der Redaktion entfernt], da stehen mindestens 4 :!: Daimler im eigenen Furhpark (darunter sogar eine S-Klasse!) und es wird ein neuer LKW mit Auflieger angeschafft. Das zeigt doch deutlich, dass jede Menge Replikateile verbaut werden.
Mich macht das ziemlich nachdenklich :cry:
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Beitragvon mogmuli » 19.11.2009, 13:55

An Kraftgespann, in deinem ersten Absatz bestätigst du ja auch meine Meinung, dass es vielen weniger um historische Landwirtschaft geht, sondern vielmehr um Präsentation. Da sind wir uns ja einig...

Was ich aber meinte mit sinnlose Diskussion, wir können hier viel über historische Landwirtschaft, Original oder Nachbauten unterhalten, aber wird sich dadurch was ändern ? .
Oldtimer ( und vor allem Bulldog) Traktorbesitzer kommen eben aus 2 verschiedenen Lagern,
die einen haben sich der historischen Landtechnik verschrieben, die anderen sind eher Oldtimerliebhaber im allgemeinen Sinne.

Aus den unterschiedlichen "Grund-Interessen" erkennt man meistens auch die Ergebnisse der "Restauration" !
( natürlich nicht immer )

Ich denke einfach, man wird nie die eine Fraktion völlig bekehren können, sondern sollte versuchen tolerant miteinander umzugehen.
Das andere wäre dann Sache der Veranstalter, nicht mehr den schönsten Schlepper oder die weiteste Anfahrt zu prämieren, sondern wer mit seinem Schlepper die sauberste Furche gezogen hat. ( Vielleicht wird ja dann so mancher aus Sichtgründen seine vorderen Kotflügel schleunigst wieder abmontieren ;-) )

Übrigens finde ich es gut dass der Beitrag von Michael Bach hier ins Gesprächthema gekommen ist...
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Beitragvon Rainer » 19.11.2009, 17:15

Das Problem ist nur, dass ich sogar schon häufiger "angemacht" wurde, weil ich meinen Bulldog "auf dem Acker quäle".
Früher wurde mit den Maschinen nichts anderes Gemacht als zu arbeiten, aber heute gibt es wirklich Leute, die nicht nur aus ihren Früheren Ackerschleppern Hochglanz-Tuning-Kisten bauen (was ja auch legitim ist), sondern die Fraktion, die ihre Schlepper auch noch historisch einsetzen anpöbeln. Eine Entwicklung die ich nicht so richtig nachvollziehen kann.

oder ist das hier unsachgemäßer Gebrauch?! :shock:

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Beitragvon tilomagnet » 19.11.2009, 21:00

Rainer hat geschrieben:Das Problem ist nur, dass ich sogar schon häufiger "angemacht" wurde, weil ich meinen Bulldog "auf dem Acker quäle".
Früher wurde mit den Maschinen nichts anderes Gemacht als zu arbeiten, aber heute gibt es wirklich Leute, die nicht nur aus ihren Früheren Ackerschleppern Hochglanz-Tuning-Kisten bauen (was ja auch legitim ist), sondern die Fraktion, die ihre Schlepper auch noch historisch einsetzen anpöbeln. Eine Entwicklung die ich nicht so richtig nachvollziehen kann.


Da schließt sich nun der Kreis zur von M.B. begonnenen Diskussion im anderen Unterforum.

Es ist nun mal bedauerlicherweise so, dass die Bulldogszene etwa in den letzten zwei Jahrzehnten eine starke Entwicklung genommen hat: Anfangs waren es meist Leute, die die Schlepper noch selbt im Einsatz erlebt haben und damals diese Stücke als Zeugnis historischer Landwirtschaft vor der Verschrottung gerettet haben. Niemand hat Anfang der 80er gedacht, es könnte ja viel geiler sein, mit einem alten lauten Bulldog zum Brötchenholen zu fahren als mit dem Auto. :roll:

Wie es heute ausschaut weiß jeder: Der Lanz ist das, was man gern ein "Kultobjekt" nennt. Ein großer Teil der Neueinsteiger der letzten Jahre betrachtet den Schlepper nicht mehr als Nutzfahrzeug, sondern als Prestigeobjekt, das möglichst laut, schnell und auffällig sein soll. Ein chromblitzender Pseudo-Eiler ist dann so etwas wie eine individuellere Variante eines tiefergelegten GTI.

Dazu kommt leider noch, dass die Lanz Szene in besonderen Maße eine Anziehungskraft auf Chaoten und Ähnliches zu haben scheint - mit den bekannten Auswüchsen.

Und ja, auch mir entgeht nicht, dass es auch heute noch technisch interessierten Nachwuchs gibt, die mit dem Bulddog umgehen können. Leider ist die negative Entwicklung umso deutlicher.
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Beitragvon Lanz-Diesel » 19.11.2009, 21:28

Hallo,

restaurieren beschreibt die Tätigkeit, Dinge unter Wahrung der Substanz für die weitere Benutzung zu erhalten, sie beschränkt sich auf das Vorhandene und stellt nicht wieder her was verloren ist, noch erneuert sie grundlegende Bestandteile. Sie versucht auch nicht die Wunden der Zeit zu heilen. Daher stellen verantwortungsvolle Personen den Erhalt und die Originalität immer in den Vordergrund.
Wenn dann Blechteile usw… aus Holland oder Polen an das Objekt montiert werden ist das eine Erneuerung. Und hat an einer gewissenhaften Restauration definitiv nichts verloren.

Diesen Text bitte nicht falsch verstehen. Ich habe absolut nichts gegen Fantasiebulldogs oder Ursuseiler oder den 40er Volldiesel aus dem Ebey. Ganz im Gegenteil: ich sehe die mir auf Treffen auch an. Warum auch nicht….ist doch in einigen Fällen ganz amüsant.
Ich plädiere hier eindeutig für Toleranz diesen Leuten und ihren Maschinen gegenüber. Jeder soll sich seinen Bulldog so zurecht machen wie er es möchte.

Aber jetzt noch meine persönliche Meinung (auf die ich aber keinen so hohen Wert lege, da Lanz für mich ein Hobby ist mit dem ich keine finanziellen Interessen habe und das ganze Thema ohnehin nicht so eng sehe): Mit jedem dieser umgebauten Maschinen steigt der Wert eines der immer seltener werdenden originalen Maschinen.

Dann war da noch…:
Kraftgespann hat geschrieben:
„Wenn es so weitergeht, stehen in ein paar Jahren nur noch irgendwelche Polenreplikas oder Fantasiebulldogs auf den Treffen herum weil die am meisten Beachtung finden. Die authentischen Bulldogs bleiben zu Hause, da sich deren Besitzer schämen mit solchen einfachen Dingern den "für teuer Geld Schuth-Replika-Eiler Besitzern" die Stellplätze wegzunehmen.“

Ich würde mich mit einem authentischen und restaurierten Bulldog (im Wortsinn meines 1. Abschnitts) niemals schämen diesen auf einem Treffen neben einen Hochglanz Eiler zu stellen. Ein wahrer Kenner und die Fachleute unter den Besuchern werden stets dem Original Beachtung schenken und für Replikas, Umbauten oder ähnlichen Maschinen lediglich ein müdes Lächeln übrig haben.
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Beitragvon Rohoelzuender » 20.11.2009, 09:50

Hallo,

Das Problem ist die Sichtweise vieler "Lanzer". Die können sich stundenlang über einen umgebauten 40 er, einen 12 er Nachbau oder ehemals eisenbereiften Ackerluft zum Hochglanzeiler aufregen. Wenn bei ebay ein Alldog, umgebaut auf Vierzylinder Mercedes Unimog Motor OM 636, zum Verkauf angeboten wird oder auf einem Treffen auftaucht, regt sich niemand auf. Nur mal als Beispiel, könnte das Reihenweise fortführen. Es wird sich beim Thema Umbau im speziellen nur aufgeregt über Glühkopf und 40 er Volldiesel. Hallo? Das sind aber dann keine Lanz Fans. Echte Marken Fans stehen auch zu allen anderen Produkten. Es gibt auch "Spezialisten" die wohl nur noch ein Treffen besuchen, um nach Umbauten zu forschen, aber dann auch nur Oberflächlich. Über eine Fußbremse am D8516 regt sich niemand auf, aber wehe er hat eine gefederte Vorderachse. Stiehlt dem Eiler doch glatt die Show! Die Bösen! Und was ist mit den ganzen umgebauten Volldiesel Bulldogs auf Schnellgang? Außen sehen die aus als wie wenn sie frisch vom Acker kommen und laufen dann auf der Strasse 40 km/h. Alles nicht historisch korrekt. Und wo sind die ganzen Glühkopf Verkehrsbulldogs, von denen es mehr gegeben hat als von den kurzen Eilern? Die Liste ist verdammt lang. Kritisch betrachtet hat sich das in der Lanz Szene quasie verselbständigt und ist jetzt, eigentlich positiv zu bewerten, ein Geschäftszweig für einige Privatpersonen und sogar Firmen geworden. Damit wird die Ersatzteilsituation viel besser. Beispiel: Als ich 2002 unseren D2416 restauriert habe (Achtung: kein Schnellgang eingebaut, ORIGINAL!) gab es weit und breit kein Kühlerrollo neu zu kaufen. Also selber nachgebaut. Heute bekommt man das ,ausgehend von den Holländern, wieder neu! Beispiel zwei: Für den durchgerosteten Kühlerdeckel unseres D1706 gab es keinen authentischen Ersatz, schon mal gar nicht von deutschen Firmen. Auf die Bitte sowas mal in das Programm auf zu nehmen war es wieder ein holländisches Unternhemen, die die Kühlerdeckel anbieten konnte. Ungelogen freut man sich dann, wenn man einen Bulldog wieder vollständig auf einem Treffen präsentieren kann. Trotz der vielen Nachbauteile käme ich aber nicht auf den Gedanken irgendwo einen Schnellgang ein zu bauen, geschweige denn durchgehende Kotflügel an zu bringen. Wenn jemand sowas macht darf man also die Firmen nicht dafür verantwortlich machen, die die Teile bereitstellen. Die Versuchung ist natürlich groß. Gleichzeitig steigt doch aber der Wert des unberührten Originals oder des originalgetreu restaurierten Objektes. Es wird niemals nur Replikas geben und niemals nur Originale. Daher meine Meinung, weil man das Rad der Geschichte nicht mehr zurückdrehen kann, jeder nach seinem Geschmack und auf eine weiterhin gute Mischung auf Treffen. Persönlich wünsche ich mir nur die Infos schriftlich am ausgestellten Objekt, was es für ein Typ war und warum oder wie er umgebaut wurde. Das macht die Sache erst interessant und ist das Salz in der Suppe für reichhaltige Diskussionen.

Gruß Gordon
Rohoelzuender
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