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Welcher Typ D75??

Alles über den Lanz Bulldog - Glühköpfe. In diesem Forum sind auch Beiträge zu Halb- und Volldieseln bis Ende 2009 enthalten.

Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon Rohoelzuender » 01.12.2014, 16:36

Hallo,

Sehr amüsant die Beiträge die absolut nichts mit der Thematik zu tun haben und mal wieder in meine Richtung zielen. Seltsamerweise auch teilweise von Personen die bis hierhin selbst Null zur Diskussion beigetragen haben. Aber auch mal ein Lob an die Diskussionsteilnehmer die sich Ihre eigenen Gedanken machen und mit einstellen von Bildern, technischen Daten usw. zur Diskussion positiv beitragen! :) Daher bleibe ich auch bei meiner letzten These, dass nur so eine kontroverse Diskussionsgrundlage geschaffen werden und ein Ergebnis zustande kommen kann. Man kann vor allem nur hoffen, dass diese neuen Erkenntnisse von echten Kennern der Bulldogs, und nicht durch die von Blechlanz- und TWN- Abgase gebeutelten Lanz- Schwachmatiker, in zeitnaher, überarbeiteter Lanz Literatur Einzug finden. :beifall:

So, jetzt haben wir alle mal gelacht. Feuer! Weiter geht´s im Zweitakt! :D

Ich habe jetzt übrigens ein Bild im aktuellen Pionier von dem ausgebuddelten D7532 gefunden. Er hat einen abnehmbaren Schwungraddeckel links ohne Klappdeckel für einen Lenkradstart. Ist halt schade, dass Diejenigen die diesen Bulldog kennen diese und andere Informationen hier nicht von selber schreiben.

Jetzt aber mal wider zum eigentlichen Diskussionsobjekt und die direkte Frage an den Besitzer bezüglich einem eventuellen Riemenantrieb zum Luftkompressor:

Hat der Riemenlauf oben drauf irgendwo einen Aussparung wo der Keilriemen zum Luftkompressor hindurchführt? Auch würde sich die TWN-Pappnase super toll über Detailbilder des D75?? freuen wie eben auch die echten harten Glühkopf Kerle, die zwar scheinbar schon alles zu wissen glauben aber doch immer mal wieder mit erstaunlichen Fragen Ihr Unwissen zum Ausdruck bringen. :wink:

Zu den anderen Bulldogs möchte ich erst einmal keine Stellung nehmen, weil das einfach am Thema ein Stück weit vorbeigeht. Lese und lerne aber da natürlich gerne mit. :fahrer:

Gruß Gordon
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon Teeröler » 01.12.2014, 18:11

Hi Gordon,
Fühle mich hier grad mal angesprochen. Ich habe gar keine Lust, zur "Diskussion" an diesem Thema teilzunehmen, da ich dazu nichts Konstruktives beitragen kann - weil ich mich damit, speziell, garnicht auskenne.
Leider fehlt im Forum die passende Nische, um Dir ausserhalb dieses Threads zu antworten.
Mal ganz klar gesagt:
Erstens: Es stört mich, mit welch forscher Art u. Weise Du die Leute dazu ermuntern möchtest, Dinge zum Thema beizutragen. Du solltest da entspannter werden.
Zweitens: Deine "technischen" Schlussfolgerungen, Zweifel, Bedenken oder Vermutungen sind schlichtweg nicht nachvollziehbar. Daher kann und will man Deiner Logik nicht folgen.
Drittens: Weder die Besitzfrage irgendwelcher Holzgaseiler, noch die Existenz irgendeiner Riemenscheibe am Verkehrsbulldog müssen DIR nicht zwangsläufig beantwortet werden, egal, wie unsachlich Du auch nachfragst und rumbohrst.
Viertens: Scheinbar scheinen diese Punkte viele Forumsmitglieder zu teilen, sonst wäre der Schwall der Empörung gehen DICH und die dann folgenden unsachlichen Bemerkungen nicht so gross und von reger Beteiligung! Schonmal drüber nachgedacht?

Ich habs Dir schonmal empfohlen: Fahr doch einfach mal etwas mehr durchs Land und schau Dir Bulldogs live an, dann klären sich Besitzfragen oder techische Erkenntnisse viel schneller, als wenn Du hier mit Gewalt nur im Forum schlau werden willst.

Du machst Dich leider unsymphatisch für Viele. Stell Dir vor, alle die sich hier geäussert haben, treffen sich beim schönen Lanztreffen am Tresen - wer wird wohl Freude daran haben, sich mit Dir zu unterhalten, geschweige denn mal schön Einen zu heben???
Also mir solltest Du da nicht begegnen, höchstens unter anderem Namen.
Freunde machst Du Dir jedenfalls keine hier, schon gemerkt?

Und Tschüss - Oli
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon tilomagnet » 01.12.2014, 18:38

Mensch Oli, jetzt sind schon wieder die guten Vorsätze, den Kerl endlich zu ignorieren, dahin....es bringt nichts mit solchen Leuten zu diskutieren und das Schlimmste, was man machen kann, ist ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Attention whores wie man so schön im Internet sagt. :lol:
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon Rainer » 01.12.2014, 19:59

Meiner Meinung mal wieder ein Punkt, dass der Autor vielleicht mal die vielen Beiträge etwas ausdünnt, damit das Thema wieder in den Mittelpunkt wandern kann. Finde es zu spannend, als dass es immer wieder zerhackstückt wird.
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon LanzSchweiz » 01.12.2014, 20:30

Gemäss dem Prospektbild und auch dem Bild vom Ausgegrabenen scheinen die 5Liter mit vorderen Kotflügeln keine Streben gehabt zu haben. Dann würde dies auch die fehlenden Löcher erklären.
Lanz D8506 Bj.38, Lanz D7506 Bj.36, Lanz Iberica D6516, Zapfwellengetriebener Mähdrescher Claas Junior, Handdruckspritze Bj.1853, Motorspritze Vogt 3Zyl-2Takt Bj.35

Verein Historischer Technik Emmental
www.vht-emmental.ch
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon engineer » 02.12.2014, 04:59

Oh ja, LanzSchweiz hat Recht! Das war bei den Großen,mein Fehler! :?
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon Andreas » 02.12.2014, 19:05

https://www.flickr.com/photos/76197609@N05/sets/72157649160004419/



Um wieder auf den Ursprung zurückzukommen,

hier noch ein 25 er Baujahr 1950, Fahrgestellnummer knapp unter den Vekehrsbulldog, man beachte die originale Ausstatung und langsam ist der auch nicht.
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon knalldog » 08.12.2014, 19:51

Hallo Leute,

bei dem allseits bekannten Versteigerungshaus wird ein Kompressor angeboten, Art. Nr. 271694317292, ist das der gleiche wie der vom xx32, könnte ich den auch am 8506 von 1948 einbauen ?

Jetzt schon,

Frohe Weihnachten
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon Rohoelzuender » 09.12.2014, 09:23

Hallo,

Laut Aussage Einiger hier in der Diskussion kann man so ziemlich jeden Kompressor anbauen, was früher im realen Betrieb laut dieser Aussage auch gängige Praxis war.

Frohe Weihnachten! :D

Gruß Gordon
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon Dieter.J. » 09.12.2014, 17:37

Moin, moin!

hat noch keiner geboten?!? Dann is er wohl nicht vom Bulldog :kratz:

Grüße
DidiJ.
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon Lanz2806a » 10.12.2014, 09:23

Ich habe den Bulldog jetzt fast fertig noch die Beleuchtung rein und hinten noch neue Reifen drauf dann kann das neue Bulldogjahr kommen.
Vielen Dank an alle die mir geholfen haben.
Ich wünsche euch schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon fortschritt » 11.12.2014, 19:18

habe eine werkszeichnung, da sind die 2 streben dran und mit abgebildet die gab es für den 25er verkehrsbulldog d7532 original!
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon Philipp Hügel » 08.01.2015, 20:12

GuidoKri hat geschrieben:Wie sieht der Bulldog denn heute aus ?

Der Bulldog aus der Kiesgrube sieht heute so aus:
bild 095 D7532.jpg
leider falsche seite wegen kommpressor
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon Philipp Hügel » 08.01.2015, 20:17

P.S.: Der Bulldog ohne Zylinderkopf aus dem weiteren Beitrag von Ingo ist nicht identisch mit dem zuerst von ihm gezeigten D 7532 aus der Kiesgrube.
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Re: Welcher Typ D75??

Beitragvon GuidoKri » 12.01.2015, 18:54

Hallo !

...der ohne Zylinderkopf ist auch ein verbuddeltes Exemplar gewesen. Da gab bzw. gibt es einen älteren Zeitungsbericht...(Quelle : Gothaer Tagespost)


Eichsfelder Traktoren-Archäologen verzeichnen einzigartigen Erfolg
18.03.2011 - 12:00 Uhr
Der Rengelröder Stephan Senge hat seit zehn Jahren ein Hobby, dem er leidenschaftlich frönt. Der 46-jährige Instandhaltungsmechaniker restauriert leidenschaftlich gern alte Traktoren, inzwischen zusammen mit seinem 22-jährigen Sohn Mario, Zerspanungsmechaniker. Stolz präsentieren sie jetzt den fünften auf ihrem Hof wieder flott gemachten Schlepper.

senge.jpg

Ihren auferstandenen Bulldog Lanz (Baujahr 1937) präsentieren Stephan Senge (l.), Uwe Meier, der die Ausgrabungsstätte vermittelt hatte, und Mario Senge (am Lenkrad). Der Schlepper soll als Technikdenkmal präsentiert werden. Foto: Jürgen Backhaus

Rengelrode/Bernterode b.H.. Es ist ein 1937 gebauter Bulldog Lanz vom Typ HN3, ein Zylinder waagerecht, 4700 Kubikzentimeter, 25 PS, ursprünglich eisenbereift. Der Hersteller in Mannheim nannte die Schlepper bis 1937 noch Bulldog Lanz, ab Ende dieses Jahres Lanz Bulldog. Mario stellt die mit Benzin betriebene Heizlampe unter die Glühnase, den Zylinderkopf. Nach 15 Minuten betätigt sich sein Vater mit einem Handrad als Anlasser. Gemächlich legt der Zweitakter los, mit seinem im Schornstein angenehm verstärkten "Tuck, tuck, tuck".

Wenn Senges bei künftigen Treffen gefragt werden, wo sie den HN3 ausgegraben haben, dann werden sie sagen: "In Bernterode, auf dem ehemaligen LPG-Gelände." Dort haben Stephan und Mario Senge zusammen mit dem Heiligenstädter Hobbykollegen Uwe Meier den Traktor im Januar 2008 mit Bagger, Hacke und Spaten freigelegt. Hier hatte er 40 Jahre geruht.

Es ist fast fünf Jahre her, dass der Martinfelder Bernd Beine bei der Männerwallfahrt im Klüschen Uwe Meier fragte, ob er an einem Lanz interessiert sei. "Ich weiß, wo er liegt", sagte Beine und berichtete, wie der von seiner Familie mit ins LPG-Inventar eingebrachte Schlepper Ende der 60er Jahre "beerdigt" wurde. Als der Bulldog nicht mehr lief und es neue und einfacher zu bedienende Traktoren gab, hatte man ihn in einem Erdsilo abgestellt und dann, nach Entfernung des hohen Auspuffs und weiterer Anbauten, mit Erde bedeckt. Uwe Meier holte vor Ort Erkundigungen ein. "Hast Du schon gegraben?", fragte Bernd Beine ihn im Klüschen ein Jahr später.

Aber Meier hatte nichts unternommen, weil er schon drei Bulldogs aufgebaut hatte und sich keinen weiteren mehr vorknöpfen wollte. Sein Freund Stephan Senge zeigte aber Interesse, und so rückte schließlich am 19. Januar 2008 ein Schatzgräbertrupp in Bernterode an. "Zum Glück hatten wir keinen Metalldetektor dabei", berichtet Meier. "sonst hätten wir die ganze Wiese umgebuddelt." Denn da, wo sie mit dem Bagger den Boden aufkratzten, fanden sie an mehreren Stellen Schrottteile. Am Samstag um 14 Uhr hatten sie an einer ihnen empfohlenen Stelle mit ihrer archäologischen Ausgrabung angefangen und am Sonntag gegen 11 Uhr bei strömendem Regen stießen sie 20 Meter weiter auf ein definitiv zu dem Lanz gehörendes Fragment, nur zwei Hand breit tief.

Zwar nicht mit Pinsel und Pinzette freigelegt wie eine ägyptische Plastik, aber dennoch sehr sorgsam mit Handwerkzeug wurde der komplette Motorblock mit Getriebe und Tank, Hinterachse und gummibereiften Hinterrädern herausgeholt. Die fehlenden Teile waren anscheinend vor der Bestattung noch abgebaut worden, darunter der typische Glühkopf. Einiges war zerstört worden offenbar beim Zuschieben der Grube.

Zu Hause wurde der Torso äußerlich gereinigt und inventarisiert, erzählt Stephan Senge. Und weil er gerade viele andere Dinge zu tun hatte, blieb die Maschine ansonsten fast unverändert erst einmal ein ganzes Jahr liegen. Bekannte, darunter auch Lanz-Kenner, meinten, den angerosteten Block könne man nur zum Schrotthändler bringen oder als Ersatzteilspender ausschlachten.

Vater und Sohn machten sich ans Werk, lösten Schraube für Schraube, Teil für Teil. Die große Überraschung: In Motor und Getriebe war alles noch in Ordnung und beweglich. "Zwei Jahre haben wir geschraubt", sagt Mario. "Und weil es Zoll-Gewinde sind, habe ich Schrauben nachgefertigt", so Mario. Die bei der Ausgrabung nicht oder total kaputt vorgefundenen Teile wurden ersetzt, nur durch zusammengekaufte Originalteile. "Für das Geld hätten wir einen ganzen Lanz kaufen können", so Stephan Senge.

Auf die Grundierung kommt noch richtige Farbe. Dann wollen Senges ihren HN3, der Anfang der 60er Jahre von der Nordhäuser Firma Wedekind mit Luftbereifung straßentauglich gemacht worden war, als Technikdenkmal präsentieren. Natürlich ist der wieder auferstandene Schlepper unverkäuflich. "Er hat eine Identität", sagt Stephan Senge und hält den Fahrzeugbrief hoch. Bernd Beine hatte das Dokument mit der Erstzulassung vom 1. Dezember 1938 noch zu Hause gefunden und es den Ausgräbern überlassen.

Nach deren Kenntnisstand dürfte zumindest in Deutschland noch niemals ein Traktor, der so lange Zeit vergraben war, wieder flott gemacht worden sein.

Jürgen Backhaus / 18.03.11 / TLZ
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